FAQs: Häufig gestellte Fragen

Was ist ZAB?

ZAB steht für Zu & Angehörigen Beirat.

ZAB ist eine ehrenamtliche und unentgeltliche Funktion. Das zentrale, partizipative Gremium begleitet die Geschäftsleitung (GL) und das Unternehmen solidarisch und kooperativ. Die Mitglieder des ZAB sind eingeladen, sich mit den Unternehmensthemen und –zielen auseinander zu setzen und das KWP aktiv weiterzuentwickeln.

Unsere Geschäftsführerin Mag.a Gabriele Graumann.
Angehöriger Lexen ist an der Entwicklung des ZAB maßgeblich beteiligt.

Was sind die Aufgaben des ZAB?

ZAB vertritt und bündelt Zu und Angehörigeninteressen im Sinne der Bewohner*innen unserer Häuser und kommuniziert mit der Geschäftsleitung sowohl über zentrale, inhaltliche Belange, anlassbezogen aber auch über Themenstellungen einzelne Häuser betreffend. ZAB ist auch in strategische Projekte und Prozesse eingebunden. ZAB übernimmt Repräsentations- und Präsentationsaufgaben in Absprache mit der Geschäftsleitung oder gemeinsam mit dieser.

Was ist nicht die Aufgabe des ZAB?

ZAB ist kein Entscheidungsgremium und keine parallele Managementebene zur Geschäftsleitung. Ebenfalls ist es nicht die Aufgabe des ZAB hausbezogene Einzelaufträge und Informationseinholungen in Eigenregie durchzuführen. Dazu steht als „Drehscheibe“ die Servicestelle zur Verfügung. ZAB ist kein Forum für parteipolitisches Engagement.

Wer ist für den ZAB verantwortlich bzw. wohin können sich Zu & Angehörige, Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen in Fragen rund um den ZAB wenden?

Ab 23.09.2019 steht eine zentrale Servicestelle für Fragen, Anregungen, Wünsche und Unterstützung zur Verfügung. Diese Stelle ist auch für den Informationsaustausch des ZAB und mit der Geschäftsleitung zuständig.

  • Mail-Kontakt: zab@kwp.at 
  • Telefon-Hotline: 01 31399 – 530 530 (Mo-Fr, 8.00 – 16.00)

Ist der ZAB auf Hausebene angesiedelt?

Nein, der ZAB agiert nicht auf Hausebene. Es ist ein zentrales Gremium, das sich regelmäßig zu ausgewählten Themen mit der Geschäftsleitung (GL) trifft (mindestens 4 x jährlich). Darüber hinaus soll der ZAB eigene Themen, die für ihn interessant sind, einbringen.

Auf Hausebene soll die Zu und Angehörigenarbeit im Jahr 2020 noch stärker verankert werden.

Wer kann sich aller als ZAB bewerben?

Angesprochen sind alle Zu und Angehörigen von aktuell im KWP lebenden Bewohner*innen, die bereit sind, dem Unternehmen ihre relevanten Kontaktdaten zur Verfügung zu stellen.

Wie und wo kann sich ein Zu- bzw. Angehöriger bewerben?

Sie bekommen die Möglichkeit, sich für die Funktion in jenem Haus zu bewerben, in dem ihre Verwandten / Bekannten wohnen. Pro Bewohner*in kann nur eine Bewerber*in in Auswahl genommen werden. Die Bewerbungszeit dauert von 23.9. bis 18.10.2019. Ab sofort liegen in allen Häusern Bewerbungsbögen und Informationsunterlagen auf. Ebenso kann man sich online auf der KWP-Homepage bewerben.

Wie funktioniert das Auswahlverfahren?

Die Auswahl erfolgt durch ein vordefiniertes, transparentes Verfahren in 2 Schritten. Vorerst wird im Haus, in dem die Bewerbung einlangt, eine Vorauswahl getroffen; darauffolgend nimmt ein zentrales Gremium die Endauswahl vor, wobei geachtet wird, dass sich die Zusammensetzung des ZAB nach den Dimensionen der Diversität orientiert.

Wann und von wem bekommen die Bewerber*innen Rückmeldung?

Alle Bewerber*innen erhalten nach dem Auswahlprozess zur gleichen Zeit von der Servicestelle per Post Rückmeldung. Die nominierten Zu und Angehörigenbeirät*innen werden zusätzlich telefonisch kontaktiert.

Wie lange ist die Funktionsperiode des ZAB?

Die Funktionsdauer beträgt 2 Jahre. Sie erlischt nicht, wenn die Zu und Angehörigenbeziehung nicht bis zum Ende der Funktionsperiode besteht. Natürlich ist es möglich, dass die Funktion beidseitig jederzeit und ohne Angaben von Gründen beendet werden kann. Im Falle eines Ausscheidens wird jedoch innerhalb der Funktionsperiode nicht nach besetzt.

Wieviel Zeitaufwand bringt die ehrenamtliche Funktion des ZAB mit sich?

Es sind pro Jahr 4 offizielle Termine mit der Geschäftsleitung geplant. Darüber hinaus sind regelmäßige Vernetzungstreffen bzw. Einzelkontakte jederzeit möglich und erwünscht. Es wird auch gezielte Veranstaltungen bzw. Hospitationen geben, damit der ZAB bestmöglich die Organisationseinheiten und Prozessabläufe im KWP kennen lernt.

Welche positiven Erwartungen hat das KWP an den ZAB?

Das KWP fördert mit der Implementierung dieses neuen Gremiums die aktive Teilhabe der wesentlichsten Anspruchsgruppe zusätzlich zu unseren BewohnerInnen. Die Geschäftsleitung erwartet sich, dass dadurch die weitere Unternehmensentwicklung durch den externen Blickwinkel zusätzliche kundInnenorientierte Impulse erhält.  

Welchen Nutzen haben KWP und ZAB voneinander?

Der beiderseitige Nutzen ergibt sich durch die enge Kooperation von professionellem, bewährtem Management mit einem ehrenamtlichen Gremium mit sozialem Engagement und innovativen Ideen. Den benennbaren Nutzen werden wir spätestens nach 2 Jahren erkennen, wenn die Projektergebnisse evaluiert vorliegen.